Wie alles begann...

Wie alles begann...

März 18, 2017

Oft werde ich gefragt, seit wann ich überhaupt stricke und häkle. Leider kann ich mich aber gar nicht mehr an meine ersten Strickversuche erinnern. Ich weiß nur, dass meine Mama gelegentlich Sachen für meinen Bruder machte. 

Wie es nun mal so ist, musste ich natürlich meiner Mutter alles nachmachen! Die ersten Versuche waren bestimmt ein Kampf mit der Wolle, aber es hat mir gefallen - wie man auf dem Bild vielleicht sieht: Tamare häkelt

Tamis erste Häkelversuche mit Wolle

Das erste Projekt an das ich mich wirklich erinnere ist ein Igel. Den habe ich damals in der Grundschule im Handarbeitsunterricht gehäkelt. Es gab verschiedene Vorlagen und ich hatte mich in den Igel verliebt, also wurde der natürlich nachgemacht. In den Farben weiß und lila - mit weißen Stacheln. Relativ expressionistisch im Nachhinein. 

Spaß hat es mir auf jeden Fall gemacht. Und eine 1 mit Sternchen habe ich auch noch bekommen! 

In der dritten Klasse mussten wir dann stricken. Häkeln konnte ich besser, aber beides machte mir Spaß. Ich versuchte meine Mutter nachzustricken. Es wurde ein gelber Körper mit schwarzen Haare - wieder ziemlich frei interpretiert. Mir hat es trotzdem gefallen. Im selben Alter fing ich dann an, auch eigene Sache zu kreieren. 

Hauptsächlich schuf ich Kleidung für meine Puppen. Die fanden alles immer toll und ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen. 

Mit dem Erwachsenwerden kam eine Schaffenspause. Einige Jahre machte ich eigentlich nichts und hatte andere Dinge im Kopf. Mit 18 oder 19 packte mich aber wieder die Strick- und Häkellust und ich fing wieder an.

Für meine Patenkinder machte ich jetzt Mützen und ähnliches. Ich merkte auch, dass ich wirklich wieder Spaß an meinem Hobby hatte. Wie so oft, musste ich erst die Pubertät durchlaufen, um dann festzustellen, dass mein Kindheitshobby doch ein gutes war! Einige meiner damals ersten Projekte habe ich hier in einer Slideshow für euch: 

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Inzwischen kann ich es mir eigentlich nicht mehr vorstellen, das Stricken oder Häkeln aufzugeben. Natürlich ist man mal mehr oder weniger aktiv, aber ich weiß auch, dass ich immer wieder zu meinem Hobby zurückfinde. Umso froher bin ich, dass ich jetzt mit Knitloop eine Plattform habe, auf der ich meine Kreativität ausleben kann. 

Ich werde in den kommenden Tagen mal meinen Keller durchsuchen. Vielleicht finde ich ja doch noch das ein oder andere Kindheitswerk!

 

Stay childish

Tamara  

 



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